g- Wert

g- Wert = Energiedurchlassgrad

Der g- Wert ist der Energiedurchlassgrad von Fenstern und Verglasungen. Der g- Wert setzt sich zusammen aus dem Teil der Strahlung, der im Glas absorbiert wurde und zeitversetzt über Wärmestrahlen, Wärmeleitung und Konvektion nach innen gelangt.

Zur Berechnung des Fc- Wertes als Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes ist er unumgehbar. Den Fc- Wert wiederum, benötigt man zur Berechnung des g-tot- Wertes.

Gesamt-Energie-Durchlasswert von Materialien in Bezug auf die einstrahlende Gesamt-Energiemenge (100%).
Der g-Wert ist der Gesamtenergiedurchlassgrad im Bereich der Wellenlängen 300 nm bis 2500 nm. Die Größe ist für die klimatechnische Berechnungen von Bedeutung. Der Wert setzt sich zusammen aus der direkten Transmission der Solarstrahlung sowie aus der Wärmeabgabe der im Glas absorbierten Anteile in Form von Wärmestrahlung und Konvektion nach innen.
Ein niedriger g-Wert ist im Sommer und während der Übergangszeit von Vorteil. Er hilft mit, eine Überhitzung der Räume zu verhindern.
Im Winter kann allerdings ein niedriger g-Wert die passive Nutzung der Sonnenenergie einschränken. Die Zusammenhänge sind jedoch relativ komplex.

Ein niedriger g-Wert in Kombination mit einem tiefen k-Wert kann durchaus sinnvoll sein.